Hallo Loewin,
ich weiß ja nicht, ob, dein blog noch existiert, aber ich versuchs mal…
ich bin studentin und arbeite gerade an einer seminararbeit zum thema: materialisierung des normkörpers am beispiel „be-/enthaarung“ und beschäftige mich in dem zusammenhang vor allem mit der medizinischen konstruktion des normkörpers. bei meinen recherchen ist mir dein blog besonders dadurch aufgefallen, dass du – zumindest erweckt dein blog den eindruck – nicht nur „leidest“, sondern behaarung als etwas „ganz schlimmes“ in frage stellst. genau dies ist der ansatz meiner arbeit, dass ich versuche über die konstruktion von behaarung als „krankheit“ die dahinterliegende konstruktion eines „normkörpers“ zu entlarven. bitte nicht missverstehen! wenn ich hier von konstruktion spreche, will ich nicht den individuellen leidensdruck infrage stellen, sondern die erzeugung des leidensdrucks als soziale maschinerie zur herstellung von „gesunden, echten frauenkörpern“ zu entlarven. ich gehöre übrigens zu den 30%, die sich ihre haare nicht entfernen oder wenn, dann zumindest in sehr unkonventionellem maße, wie zum beispiel durch rasur nur eines beines oder armes, um den „enthaarungsdruck“ ad absurdum zu führen. da gucken die leute oft ganz schön irritiert ;-P
es wäre schön, wenn du dich bei mir melden könntest, vielleicht hast du ja noch ein paar literaturtipps?! …bitte per mail, wenn möglich
lg, andrea
29,9 % könnten keine Haare haben und 0,1 % lässt sie wachsen. Europäische Frauen ab welchem Alter bis zu welchem Alter? Statistiken sind ungenau. Und doch finde ich es Super das du das hier erwähnst. Gibt Anstoss zum Nachdenken. Grüße Marianna http://fraumitbart.wordpress.com/
Hallo Loewin,
oder wenn, dann zumindest in sehr unkonventionellem maße, wie zum beispiel durch rasur nur eines beines oder armes, um den „enthaarungsdruck“ ad absurdum zu führen. da gucken die leute oft ganz schön irritiert ;-P
ich weiß ja nicht, ob, dein blog noch existiert, aber ich versuchs mal…
ich bin studentin und arbeite gerade an einer seminararbeit zum thema: materialisierung des normkörpers am beispiel „be-/enthaarung“ und beschäftige mich in dem zusammenhang vor allem mit der medizinischen konstruktion des normkörpers. bei meinen recherchen ist mir dein blog besonders dadurch aufgefallen, dass du – zumindest erweckt dein blog den eindruck – nicht nur „leidest“, sondern behaarung als etwas „ganz schlimmes“ in frage stellst. genau dies ist der ansatz meiner arbeit, dass ich versuche über die konstruktion von behaarung als „krankheit“ die dahinterliegende konstruktion eines „normkörpers“ zu entlarven. bitte nicht missverstehen! wenn ich hier von konstruktion spreche, will ich nicht den individuellen leidensdruck infrage stellen, sondern die erzeugung des leidensdrucks als soziale maschinerie zur herstellung von „gesunden, echten frauenkörpern“ zu entlarven. ich gehöre übrigens zu den 30%, die sich ihre haare nicht entfernen
es wäre schön, wenn du dich bei mir melden könntest, vielleicht hast du ja noch ein paar literaturtipps?! …bitte per mail, wenn möglich
lg, andrea
29,9 % könnten keine Haare haben und 0,1 % lässt sie wachsen. Europäische Frauen ab welchem Alter bis zu welchem Alter? Statistiken sind ungenau. Und doch finde ich es Super das du das hier erwähnst. Gibt Anstoss zum Nachdenken. Grüße Marianna
http://fraumitbart.wordpress.com/