Krankheit als Sprache der Seele. Be-Deutung und Chance der Krankheitsbilder.
In diesem Buch von Rüdiger Dahlke gibt es ab S. 114 ein Kapitel „Die Haare – Hirsutismus, Verlust aller Körperhaare, Haarausfall, und ab S. 406 ein dreiseitiges Kapitel zum „Damenbart“. Kommt auf meine Literaturliste.
Nachtrag: Das Buch ist schon in meiner Hand. Meine Reaktion zu den entsprechenden Kapiteln – widersprüchlich.
Zum einen finde ich wieder das Klischee, dass sich Bart- und Körperhaare für Frauen nicht gehören:
Damenbart und Haare auf der Brust ruinieren die weibliche Ausstrahlung …
Tatsächlich ist es Aufgabe jeder Frau, ihren männlichen Pol, von Jung Animismus genannt, zu entdecken und zu entwickeln. Das sollte aber im Bewußtsein statt im Körper geschehen.
Ich kann es einfach nicht mehr ab, wenn mir jemand sagt, wie ich auszusehen hab und was wie geschehen SOLLTE. *gg* Wahrscheinlich ein Zeichen der Aussöhnung mit meiner Aggressivität und Männlichkeit
.
Was ich aber schon für mich annehmen kann, ist das hier:
Der Durchbruch männlicher Energie im Bartwuchs verdeutlicht den unbewußten Anspruch an Willenskraft und Durchsetzungsfähigkeit.“
Die ehrliche Natur aber ist hartnäckig und läßt die männlichen Auswüchse immer wieder nachwachsen. Entsprechend bedeutungsschwangere Auswüchse sind dem Organismus einiges Durchhaltevermögen wert.
Das Männliche ist einer der beiden Pole der Wirklichkeit, es gibt keine Chance, es mit einer Pinzette aus der Welt zu schaffen. Die einzige Möglichkeit ist, sich damit auszusöhnen.
An dieser Stelle wird wieder interessant, wann der Haarwuchs im Gesicht bei mir eingesetzt hat – nämlich in der Zeit, als ich zum ersten Mal unabhängig von meinen Eltern gewohnt habe. Kurz danach ist mir bei einer ganz banalen Gelegenheit aufgefallen, dass ich überhaupt keinen blassen Schimmer davon hatte, was ICH möchte, sondern mich immer danach gerichtet habe, was andere vermutlich von mir denken. Mich hat jemand gefragt, welchen Joghurt ich möchte. Und ich habe mich gefragt, welchen ich denn möchten sollte, und im gleichen Atemzug merkte ich, wie absurd das ist.

Interessant. Ich war in meiner Kindheit auch sehr fremdbestimmt. In vielerlei Hinsicht richtete ich mich nach dem was meine Eltern wollten. Hatte Angst davor überhaupt zu denken was ich will. So wußte ich zum Teil nicht was ich überhaupt mag und will!!! Erschreckend.
Es dauerte viele Jahre mein Eigenes zu entwickeln mich immer mehr frei zu machen von den Konditionierungen von dem Denken das ich tun müsste was andere von mir erwarten!! Bin immer noch auf dem Weg hin zu mir…..
Sitzt ziemlich tief die Prägung!
hi,also ich finde es überhaupt nicht normal oder okay,wenn man als frau an hirsutismus leidet.ich bin jetzt 24 und leide seit 2 jahren darunter.mein vater kommt aus italien,daher hatte ich seit der pubertät einen damenbart,den ich aber rausgezupft habe.seit ca 2 jahren wird die gesichts behaarung immer stärker.rüber wachsen der haare über die wangen,koteletten,kinn,und hals,es ist noch nicht soo schlimm(so im gegensatz wie es werden könnte),aber ich muss mich alle 2 tage irgendwie rasieren oder mit entharungscreme und after shave an meinem gesicht rummachen.meine psyche ist total am ende,die ärzte machen nix,ausser der pille zu verschreiben,die nicht hilft.das einzigste was rauskam,ist,dass meine nebennierenrinde zuviel DHEA hormone produziert,was den androgynen effekt hat.woher das aber kommt,konnte noch nicht geklärt werden.ich bin mit 24 immer noch jungfrau und immer wenn ich mit männern in kontakt komme,werde ich sofort soo gehemmt aus angst er könnte das sentdeken,also lebe ich ständig in der angst entlarvt zu werden und werde darüber halt depressiv…teufelskreis eben.ich meine wenn man fett ist kann man abnehmen(auch wenns schwer ist),wenn man kurzsichtig ist,kann man ne brille oder kontaktlinsen tragen,aber DAS…..!!!also wenn ich jetzt n junge wäre und würde so n mdchen kennenlernen wäre dass schon ein sehr grosser störfaktor.ich hab unterm kinn lauter schwarze punkte und alles kratzt….man sieht es nicht sofort,halt nur wenn man näher dran ist,aber aus angst gemobbt zu werden trage ich jetzt auch nicht mehr meine haare hoch….ich denke schon über selbstmord nach,aber ich will leben…vielleicht sollte ich mal ne lasertherapie machen.jedenfalls ist da was gehörig falsch wennimmer mehr frauen EINFACH SO daran erkranken,wweils halt so ist.ich plädiere für mehr empathie und die suche nach der ursache und nicht willkürliche pillen vergabe als therapie……
Hi Li Ann,
meine Vermutung ist, das der Bartwuchs abgesehen von Vererbung auch zusammenhängt mit einer Schadstoffbelastung des Körpers, sowie einem gestörten Zuckerstoffwechsel.
Ich vermute der Bartwuchs wird durch Zucker und Kohlenhydrate gefördert, da durch diese noch mehr männliche Hormone im Körper produziert werden. Meine Empfehlung wäre zu einem naturheilkundlich orientierten Arzt zu gehen wenn Du keine Hormone nehmen magst. Wenn Du mir schreibst kann ich Dir auch von einem guten Arzt die Adresse geben…..
Sich umzubringen weil Du einen Bart hast fände ich sehr bedauerlich! Es gibt auch Männer, die den Bartwuchs an einer Frau lieben!! Wichtiger ist jedoch, das Du Dich magst egal ob mit oder ohne Bartwuchs!
LG Marianna
hi,also auraleserin!bei mir besteht jetzt immer mehr der verdacht auf PCO-Syndrom.und meine frauenärztin meinte daurch dass man aus irgendwelchen unerklärlichen gründen PCO bekommt,geht automatisch der blutzuckerspiegel in die höhe,egal was man isst!!!ich persönlich stehe an erster stufe diabetes,obwohl ich garnicht dick bin!!und mich normal ernähre!also heisst das,das wenn man PCO nicht behandelt automatisch an diabetes erkranken kann,obwohl man sport treibt und gut isst!und die behandlung ist die pille!!ja,das denk ich auch,das ich mal zu nem homeopathen gehe!aber es tut mir leid,ich kann mich nicht mit dem akzeptieren!!!!!!!!!ich bin von beruf schauspielerin.stell dir das mal vor.ich steh die hälfte meines lebens nur auf der bühne.da geht sowas nicht und lasern geht nicht bei PCO.weil die haare nachwachsen……es ist leicht zu sagen,es ist nicht so schlimm,wenn man selber nicht betroffen ist.wenn ich mann wäre,fände ich es nicht schön,wenn meine freundin n bart hätte
Hi li ann,
“ich bin von beruf schauspielerin.stell dir das mal vor. ich steh die hälfte meines lebens nur auf der bühne.da geht sowas nicht ”
Warum sollte das nicht gehen, dass du dich als Schauspielerin mit Bart akzeptierst? Oder als Schauspielerin mit rasiertem Bart? Oder einfach als li ann, in welcher Rolle und mit welchem Äußeren auch immer?
. Was du tust, ist für dich das Richtige.
Es steht dir natürlich frei, dich „mit dem“ nicht zu akzeptieren und entsprechend zu leben. Du musst nicht – weder akzeptieren noch ablehnen
“wenn ich mann wäre, fände ich es nicht schön, wenn meine freundin n bart hätte”
Wenn du ein Mann wärst – wäre deine Lebensgeschichte dieselbe? Wären deine Gedanken und Gefühle dieselben wie jetzt? Würdest du dann lieber mit einer Frau oder mit einem Mann oder mit mehreren Menschen zusammenleben oder vielleicht auch allein? Wie wärst du, wenn du gar nicht in die Kategorien Mann/Frau passen würdest?
Und welche Rolle spielt das, was wäre, für dein Leben _hier_ und _jetzt_?
LG
Lisa